Vergleiche D- und P-Profile für größere Spalten, E-Profile für schmale Fugen und Bürstendichtungen für unebene Rahmen. EPDM hält lange und bleibt elastisch, Silikon haftet gut auf glatten Lacken, Schaum ist günstig, aber kürzerlebig. Prüfe Herstellerangaben zu UV-Beständigkeit, Haftkraft und zulässigen Anpresswegen.
Türbesen mit Klebeleiste sind ideal, wenn bohren tabu ist. Achte auf verstellbare Bürsten, weiche Dichtlippen und die Bodenfreiheit bei Teppich, Fliesen oder Laminat. Klemmmodelle benötigen keinen Kleber, bieten aber weniger Toleranz. Miss Türbreite exakt und plane seitliche Überstände für saubere Abschlüsse ein.
Ein Maßband, ein scharfes Cuttermesser, eine Gehrungsschere, ein fusselfreies Tuch, Isopropanol zum Entfetten, ein Föhn für kalte Tage und eine Andruckrolle erleichtern die Arbeit enorm. Verpackungen, Schutzfolien und Reststücke sauber aufbewahren, damit bei saisonalem Rückbau nichts fehlt und du später schnell nachrüsten kannst.
Reinige Rahmen mit mildem Reiniger, entferne Seifenreste mit klarem Wasser und entfette anschließend gezielt mit Isopropanol. Teste den Kleber an unauffälliger Stelle. Warte, bis alles vollständig trocken ist. Kleine Lacknasen oder alte Silikonreste vorsichtig plan schleifen, damit die Dichtung gleichmäßig anliegt.
Miss jede Seite separat und markiere Schnitte. Schneide Profile mit leichter Überlänge und passe Ecken auf Gehrung an, damit Übergänge flächig schließen. Vermeide Zug am Profil, setze es ohne Dehnung ein. Weniger Nacharbeit, weniger Spalten, weniger Materialverlust – mehr zuverlässige Dichtheit.
Ziehe die Schutzfolie schrittweise ab, richte das Profil an der Markierung aus und drücke mit rollender Bewegung an. Achte auf gleichmäßigen Kontakt, vor allem an Ecken. Lass Kleber mindestens 24 Stunden ruhen. Bei Kälte hilft ein Föhn, die Anfangshaftung sanft zu verbessern.
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